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Gartenbau / Landschaftsbau

SAKRET Epoxidharzkleber/-fuge EPK-F

Chemikalienbeständiger Epoxidharzkleber und Fugenmörtel für chemisch hoch beanspruchte Bereiche.

Anwendung
  • Für innen und außen
  • Für Wand und Boden
Eignung
  • Zum Verlegen und Verfugen von keramischen Fliesen- und Plattenbelägen.
  • Für hoch beanspruchte Bereiche wie: Molkereien, Großküchen, Schwimmbäder, Sanitärräume, Krankenhäuser, Schlachthäuser, Brauereien, Batterieladeräume, Wasseraufbereitungsanlagen, chemische Industrie
  • Für Glas-, Porzellan-, Kleinmosaik und Säureklinker sowohl als Fugmasse wie auch als Kleber geeignet (Farbgleichheit)
  • Für Küchenarbeitsplatten, Laboratorien und Galvanisierungsräume
  • Universell einsetzbar, auch auf Metalluntergründen
  • Für Kontakt mit Lebensmitteln geeignet gemäß Empfehlung XL (47.Mitteilung) der Kunststoffkommision des BGA
  • Für Naturwerksteine sind Probeverlegungen erforderlich, da Verfärbungen nicht auszuschließen sind
  • Im System geprüft mit: SAKRET Abdichtung säurefest AS
Auslobung
  • R 2T gemäß DIN EN 12004, RG gemäß DIN EN 13888
Produkteigenschaften
  • Chemisch und mechanisch hoch beanspruchbar
  • Beständig gegen betonaggressive Wasser, Heißdampf und Wasser-Erosion und gegen viele Chemikalien
  • Frostsicher
  • Rissfrei erhärtend
  • Leicht zu reinigen
  • Wasserundurchlässig
  • Beständig gegen Hochdruckreinigung
  • Schnell belastbar
  • Für Fußbodenheizung geeignet
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Varianten:

  • Produktbild | Epoxidharzkleber/-fuge EPK-F
    mittelgrau
    Gebindegröße
    5 kg Eimer
    EAN / GTIN
    4005813602911
    Regionale Artikelnr.
    32450005
    Liefermenge
    x 60 Stück auf Palette
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Alle Produktdetails

Reaktionsharz-Klebe- und Fugenmörtel für Fliesen und Platten in hoch beanspruchten Bereichen

SAKRET Epoxidharzkleber / -fuge EPK-F ist ein zweikomponentiger Reaktionsharzkleber und Fugenmörtel auf Reaktionsharzbasis zum Ansetzen, Verlegen und Verfugen von keramischen Fliesen und Platten auf hoch beanspruchten Wänden und Böden im Innen- und Aussenbereich. Einsatzgebiete sind z.B. Molkereien, Grossküchen, Schwimmbäder, Schlachthäuser, Brauereien oder Anlagen der chemischen Industrie.

Der Epoxidharzkleber erzielt eine hervorragende Haftung auf Beton und Sichtbeton, Porenbeton, Kalk-, Zement- und Gipsputz, Gipsbauplatten, Gipskarton, Faserzementplatten, Holzspan-Zement-Tafeln und Stahluntergründen sowie anderen Untergründen.

SAKRET Epoxidharzkleber / -fuge EPK-F ist schnell belastbar, kann chemisch und mechanisch hoch beansprucht werden und ist für Heizestriche geeignet. Bei der Verlegung von Natursteinen können Verfärbungen auftreten.

Verarbeitung des Epoxidharzklebers Die beiden Reaktionsharz-Komponenten werden aufgemischt; zum Kleben wird SAKRET Epoxidharzkleber / -fuge EPK-F mit der Zahntraufel aufgetragen, Fugen werden mit einem Spezial-Fugenbrett in die Fugen eingebracht.

Beachten Sie in jedem Fall die Verarbeitungshinweise im Technischen Merkblatt sowie das Sicherheitsdatenblatt.
  • Verarbeitungszeit: ca. 50 Minute(n)
  • Verarbeitungstemperatur: 12 - 25 °C
  • Temperaturbeständigkeit: -20 - 80 °C
  • Druckfestigkeit: ca. 60 N/mm²
  • Dichte: 1,6 g/ml
  • Mischungsverhältnis:

    Gew. Teile A

    Gew. Teil B

    3

    1

  • Zusatz: Für erweiterte technischen Informationen wird auf das technische Merkblatt verwiesen.
Untergrundvorbereitung
Untergrundeigenschaften:
  • Trocken, fest, tragfähig und frei von Rissen
  • Minderfeste Oberflächenschichten und Trennschichten (z. B. Schmutz, Staub, Öl, Farbreste u. ä.) entfernen
  • Extrem dichte und/oder glatte Untergründe, Zementschlämme und nicht tragbare Oberflächenschichten müssen entfernt bzw. aufgeraut werden (z. B. Blastrac-Verfahren)
  • Die zu bearbeitenden Flächen müssen geschützt sein vor rückseitiger Feuchtigkeitseinwirkung
  • Es empfiehlt sich stark saugende und feuchtigkeitsempfindliche Untergründe mit SAKRET Spezialgrundierung SG vorzubehandeln. Verarbeitungshinweise des Technischen Merkblattes zur SAKRET Spezialgrundierung SG beachten
  • Wir empfehlen Probeflächen anzulegen, ggf. Beratung bei SAKRET anfordern.
  • Dünnbettmörtel und Fliesenansetzmörtel müssen gleichmäßig erhärtet und trocken sein
  • Die Fugen müssen ausreichend tief sein
  • Feuchtigkeit des Untergrundes und unterschiedliche Saugfähigkeit von Fliesenflanken können Farbunterschiede in der Fuge verursachen
  • Bei porigen Oberflächen und matten Glasuren können sich Rückstände des Mörtels bilden, daher ist auf Probeverfugungen derartiger Beläge nicht zu verzichten
Produktverarbeitungshinweise
Mischung:
  • Die Komponenten Harz (A) und Härter (B) werden im richtig abgestimmten Mischungsverhältnis geliefert. Den Härter in die Harzkomponente geben und darauf achten, dass die Härterkomponente restlos ausläuft. Anschließend das Gesamtgemisch mit einem mechanischen Rührwerk bei maximal 300 U/Min. (langsam laufende Bohrmaschine mit eingesetztem Rührpaddel) sehr gründlich durchmischen. Unbedingt auch vom Boden und von den Seiten her
  • Gründlich aufrühren damit sich der Härter auch in senkrechter Richtung verteilt. So lange rühren, bis die Mischung homogen ist (mind. 3 Minuten). Nach dem Mischen in ein sauberes Gefäß umfüllen und nochmals sorgfältig aufrühren.
  • Die Temperatur der beiden Komponenten sollte beim Anmischen mindestens 15 °C betragen. Die Temperatur von Raumluft, Untergrund und Fliesenmaterial darf bei der Verlegung +15 °C nicht unterschreiten und nach der Verarbeitung noch mind. 48 Stunden nicht unter +12 °C abfallen.
Verarbeitung als Kleber
  • Den angemischten Kleber mit der glatten Seite einer Auftragskelle auf den Untergrund in 2 – 3 mm Stärke auftragen. Anschließend mit der Zahnleiste abkämmen. Nur soviel Kleber aufziehen, wie innerhalb der klebeoffenen Zeit mit der Fliese belegt werden kann. Dauerelastisch abgedichtete Dehnungsfugen sind im technisch notwendigen Umfang anzuordnen. Im Außenbereich sowie in Schwimmbecken usw. ist eine vollflächige Verklebung erforderlich, damit sich kein Wasser ansammelt. Die Auswahl der zu verwendenden Zahnleiste richtet sich nach der Kantenlänge der keramischen Bekleidungsmaterialien und nach der Rückseitenprofilierung.
Verarbeitung als Fugenmörtel
  • Das angerührte Material wird mit einem Spezial-Fugenbrett in die sauberen trockenen Fugen eingebracht. Die Fugen sollten vollständig gefüllt werden. Überschüssiges Material mit dem Spezial-Fugenbrett in diagonaler Richtung von der Fliesenoberfläche entfernen. Das restliche Fugenmaterial an der Oberfläche mit möglichst wenig Wasser emulgieren. Dazu eignen sich Polyesterschwämme oder Spezialpads.
  • Die entstandene Schlämme wird mit einem weichen Viskoseschwamm aufgenommen. .Gereinigte Flächen sind sofort nach dem Auftrocknen auf Rückstände zu prüfen. Nach einer Wartezeit von 1 – 5 Stunden, je nach Objekttemperatur, kann eine nochmalige Reinigung der Fläche mit sauberem Wasser erfolgen. Warmes und entspanntes Wasser erleichtert das Abwaschen. Zur Entfernung von Schleierrückständen auf glasierten Fliesen kann dem Waschwasser bis zu 10 % Spiritus zugesetzt werden. Vor Inbetriebnahme der verfugten Fläche ist eine der Nutzung entsprechende Grundreinigung durchzuführen.
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  • Sicherheitsdatenblatt | Epoxidharzkleber/-fuge EPK-F

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