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SAKRET Thermoputz THP

Werk-Trockenmörtel auf Kalk-Zement-Basis
  • Als Schlitzmörtel für Vormauerungen
  • Als Fachwerkmörtel für die Verfüllung von Gefachen (THP nwa)
  • Einlagiger Unterputz für mineralisch gebundene Oberputze und Fliesen
  • Besonders geeignet auf wärmedämmenden Wandbaustoffen wie Ziegel mit Rechenwerten der Wärmeleitfähigkeit ≥ 0,08 W/(m*K), Porenbeton u. a. m.
  • Geschmeidig
  • Wasserdampfdurchlässig
  • Wasserabweisend
Für innen und außen
Für Wand und Decke

Einlagiger Unterputz für mineralisch gebundene Oberputze und Fliesen

SAKRET Thermoputz THP ist ein geschmeidiger und wasserabweisender Trockenmörtel auf Kalk-Zement-Basis. Er eignet sich als Schlitzmörtel für Vermauerungen, als Fachwerkmörtel für die Verfüllung von Gefachen (THP nwa) sowie als einlagiger Unterputz für mineralisch gebundene Oberputze.

Verarbeitung des Thermoputzes Die Mörtelzubereitung und Förderung erfolgt mit Kolben- oder Schneckenpumpen-Verputzmaschine bzw. kompletten Misch- und Förderaggregaten oder von Hand mit Elektroquirl. SAKRET Thermoputz THP wird einlagig in einer Schichtdicke von 10 – 40 mm Auftragsdicke aufgebracht. Bei größeren Schichtdicken kann nach dem Ansteifen eine nachfolgende Schicht aufgebracht werden.

Beachten Sie in jedem Fall die Verarbeitungshinweise im Technischen Merkblatt sowie das Sicherheitsdatenblatt.

Mengenrechner

Artikelvarianten

Technische Daten

Auslobung Qualitätskategorien CS II WC2 (THP wa) oder CS II WC0 (THP nwa) der DIN EN 998-1
Baustoffklassen A1 (nicht brennbar)
Druckfestigkeitsklassen CS II
Feuchtigkeitsklassen nwa
Feuchtigkeitsklassen wa
Körnung ca. 4 mm
Materialverbrauch ca. 0,588 kg/m²/mm
Trockenrohdichte < 700 kg/m³
Verarbeitungstemperatur 5 - 25 °C
Verarbeitungszeit ca. 60 - 120 Minute(n)
Wasserbedarf ca. 0,575 l/kg

Hinweis: Nur die technischen Daten aus den Technischen Merkblättern und den Sicherheitsdatenblättern sind bindend. Der Materialverbrauch ist abhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes, der Handhabung des Werkzeuges und dem Verwendungszweck. Bei den Verbrauchsangaben (des Mengenrechners) handelt es sich um Erfahrungs- und Richtwerte, die im Einzelfall abweichen können.

Verarbeitung

  • Staub, lose Teile, Ausblühungen, Sinterschichten und andere Trennmittel sind vom Untergrund zu entfernen.
  • Porenbeton u. ä. stark saugende Untergründe sind mit SAKRET Universalgrundierung vorzustreichen.
  • Mischmauerwerk netzförmig, Betonuntergründe volldeckend mit MZP 04 vorspritzen. Sinterschicht ggf. mit Stahlbesen entfernen.
  • Auf glatt geschalte Betonflächen ist eine Zementhaftbrücke aufzuziehen.
  • Nach 24 Stunden Standzeit verputzen.

  • Die Mörtelzubereitung und Förderung erfolgt mit Kolben- oder Schneckenpumpen-Verputzmaschine bzw. kompletten Misch- und Förderaggregaten oder von Hand mit Elektroquirl.
  • SAKRET Thermoputz THP wird einlagig in einer Schichtdicke von 10 – 40 mm Auftragsdicke aufgebracht.
  • Bei größeren Schichtdicken kann nach dem Ansteifen eine nachfolgende Schicht aufgebracht werden (bei 20 °C und 60 % rel. Luftfeuchte nach ca. 1 Stunde). Die Oberfläche wird abgezogen und nach dem Ansteifen des Materials je nach Oberputz aufgekämmt oder rabottiert.
  • Bis zum Aufbringen des Oberputzes/nachfolgender Beschichtungen ausreichend aushärten und trocknen lassen. Die Standzeit vor Auftrag eines Oberputzes beträgt 28 Tage (pro mm Putzdicke mind. 1 Tag Standzeit).
  • Bei Putzdicken > 20 mm sind die Standzeiten vor Auftrag des Oberputzes zu verlängern. Wir empfehlen bei 30 mm mind. 30 Tage, bei 50 mm mind. 50 Tage zu warten bevor die letzte Putzlage aufgebracht wird.
  • Bei Verwendung als Unterputz sollte bei Putzdicken > 30 mm vor Aufbringen des Oberputzes eine Armierungsputzlage ausgeführt werden. Die angegebenen Werte gelten für 20 °C und 65 % relative Luftfeuchtigkeit.
  • Bei Verwendung als Fachwerkmörtel bitte die Anforderungen der WTA- Merkblätter zum Thema „Fachwerk“ beachten. SAKRET Thermoputz THP muss in diesem Fall „nwa“ (nicht wasserabweisend) eingestellt sein.
  • Bei Verwendung als Vormauerung/Schlitzmörtel/Fachwerkmörtel je nach Auftragsdicke mehrlagig einbringen. Die vorausgegangenen Mörtellagen vor Auftrag der nachfolgenden Mörtellage ausreichend lange erhärten lassen