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SAKRET Trockenspritzbeton SB 8 P

Hydraulisch erhärtender, zementärer Werktrockenmörtel
  • Bereitstellungsgemisch für die Herstellung von Spritzmörtel für
  • Betoninstandsetzungsmaßnahmen
  • Zur Verstärkung von Beton, Stahlbeton, zur Hangsicherung, Tunnel- / Bergbau und
  • Baugrubensicherung
  • Für die pneumatische Förderung im Trockenspritzverfahren
  • Normal abbindend
  • Baustoffklasse A 1, nicht brennbar
  • Frost-/Tausalzbeständigkeit nach SIA 262/1
  • Spritzbetonklasse SC 4 / 6 / 7 / 13
  • AAR-Beständigkeit, gemäss SIA-Kommission 262/1, Merkblatt G / MB 2042
Für innen und außen
Für Wand und Decke

Normal abbindender Spritzbeton für die Betoninstandsetzung

SAKRET Spritzbeton SB 8 P ist ein zementärer Spritzbeton für Wand und Decke mit Grösstkorn 8 mm für die Betoninstandsetzung, die Verstärkung von Beton und Stahlbeton, den Tunnelbau und Bergbau sowie die Baugrubensicherung und Hangverfestigung. Die spezifizierte Schichtdicke beträgt 25–60 mm; abgebunden ist SAKRET Spritzbeton SB 8 P frost- und tausalzbeständig.

Verarbeitung des Spritzmörtels SAKRET Spritzbeton SB 8 P wird im Trockenspritzverfahren mit pneumatischer Förderung aufgebracht.

Beachten Sie in jedem Fall die Verarbeitungshinweise im Technischen Merkblatt sowie das Sicherheitsdatenblatt.

Mengenrechner

Artikelvarianten

Technische Daten

AAR-Beständigkeit gemäss SIA-Kommission 262/1, Merkblatt G / MB 2042
Auslobung gemäß SN EN 206 / C 50/60 / SC 4 / SC 6 / SC 7 / SC 13
Druckfestigkeit nach 28 Tagen ≥ 50 N/mm²
Druckfestigkeit nach 7 Tagen ≥ 35 N/mm²
Frost- und Tausalz-Widerstand hoch (nach SIA 262 / 1)
Frühfestigkeitsklassen J1
Körnung 8 mm Rundzuschläge
Materialverbrauch ca. 2,3 kg/m²/mm - Verbrauch ohne Rückprall: Abhängig von der Oberflächenstruktur des Untergrundes, der Lage des Bauteils und der Schichtdicke muss ein zusätzlicher Rückprall von 15-20% (vertikal) und 25-35% (über Kopf) berücksichtigt werden.
Schichtdicke 25 - 60 mm
Verarbeitungstemperatur 5 - 30 °C

Hinweis: Nur die technischen Daten aus den Technischen Merkblättern und den Sicherheitsdatenblättern sind bindend. Der Materialverbrauch ist abhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes, der Handhabung des Werkzeuges und dem Verwendungszweck. Bei den Verbrauchsangaben (des Mengenrechners) handelt es sich um Erfahrungs- und Richtwerte, die im Einzelfall abweichen können.

Verarbeitung

  • Der Untergrund muss fest und tragfähig sein.
  • Die Haftzugfestigkeit des saugfähigen Untergrundes muss >= 1,5 N / mm² sein, sie ist durch ein geeignetes Vorbehandlungsverfahren sicherstellen.
  • Staub, lose Teile, Ausblühungen, Sinterschichten und andere Trennmittel vom Untergrund entfernen.
  • Der Untergrund ist mit geeigneten Verfahren, z. B. Sandstrahlen mit SAKRESIV, so abzutragen, dass grobe Gesteinskörner erhaben sichtbar sind.
  • Mindestens 24 Stunden vor dem Spritzbetonauftrag ist der Untergrund vorzunässen. Vor Spritzbetonauftrag muss die Betonunterlage mattfeucht sein.

  • Geeignet für alle Trockenspritzmaschinen wie z. B. Aliva, Meynadier, Mader, Clever u.a. Die Angaben des Maschinenherstellers bezüglich Luft-, Wasser-, und Stromversorgung sind zu beachten.
  • Um optimale Spritzergebnisse zu erzielen (geringer Rückprall, hohe Verdichtung) muss mit einem Düsenabstand von ca. 1 Meter und einem Spritzwinkel von 90 Grad gearbeitet werden.
  • Folgende Regelwerke sind bei der Ausführung von Spritzbetonarbeiten zu beachten: DIN 14487 / 18551 Spritzbeton, Richtlinie für Schutz- und Instandsetzung von Betonbauteilen, Dt. Ausschuss für Stahlbeton, ATV DIN 18314, Spritzbetonarbeiten, ATV DIN 18349, Betonerhaltungsarbeiten, ZTV-ING
  • Die Menge des Rückpralls ist unter anderem vom Untergrund, Spritzwinkel, Spritzabstand und der Spritztechnik abhängig.
  • Bei mehr als einer Lage kann die letzte Lage geglättet oder abgerieben werden.
  • In Zweifelsfällen sind Probeflächen anzulegen.